Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Allgemeines, Geltungsbereich
- Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen.
- Die hier aufgeführten AGB werden nicht durch anderweitige AGB des Kunden ergänzt, oder verändert und sind jedenfalls nur und ausschließlich durch ausdrückliche Zustimmung Vertragsbestandteil.
§ 2 Terminvergabe, Behandlungsinhalt
- Behandelt werden auf eigenen Wunsch und nach terminlicher Vereinbarung alle geschäftsfähigen Personen ab 18 Jahren. Bei Personen unter 18 Jahren ist eine Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich und schriftlich zum Termin mitzubringen.
- Die Vereinbarung des Termins ist nur unter Angabe einer aktuellen Adresse, sowie dem vollständigen Namen möglich. Vereinbarte Termine sind für den Kunden verbindlich.
- Die Art der Behandlung richtet sich nach der vorherigen und individuellen Absprache mit dem Kunden. Dabei bleibt die Entscheidung über die Art der Behandlung alleinig beim Kunden und wird lediglich durch Behandlungsempfehlungen im Gespräch davor unverbindlich geleitet.
- Kann ein Termin von der Stylistin nicht eingehalten werden, wird der Kunde umgehend in Kenntnis gesetzt, sofern und soweit die hinterlegten Kontaktdaten eine zeitnahe Kontaktaufnahme ermöglichen. Der Stylistin bleibt es in diesem Fall frei, den Termin kurzfristig zu verschieben oder vom Vertrag gänzlich zurückzutreten. Die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.
- Die Stylistin behält sich vor, nach Absprache und mit vorheriger Einstimmung der Kundin vom Behandlungsergebnis ein Foto zu machen, welches zu Werbezwecken verwendet werden kann. Dieses Foto, wird vor dem Hochladen auf der mit der Kundin besprochenen Plattform der Kundin vorgezeigt und bei Zustimmung verwendet. Sollte ein Kunde mit dem Aufnehmen des Bildes, oder dem Hochladen desselbigen nicht einverstanden sein, hat er dies der Stylistin unverzüglich mitzuteilen. Ein nachträglicher Rücktritt des Einverständnisses ist nur unverzüglich und mit Absprache und Einverständnis der Stylistin möglich.
§ 4 Verzug durch den Kunden
- Erscheint der Kunde nicht zum verbindlich vereinbarten Behandlungstermin und sagt diesen Termin auch nicht mindestens 24 Stunden vorher ab, ist die Stylistin berechtigt, dem Kunden eine Ausfallspauschale gemäß § 642 Abs. 1 BGB von 50% der Behandlungskosten gemäß § 615 BGB in Rechnung zu stellen. Die Ausfallpauschale muss vom Kunden binnen 2 Wochen nach dem angesetzten Termin bei der Stylistin eingezahlt werden. Ein Anspruch auf Ersatzleistung seitens des Kunden besteht nicht.
- Bei verspätetem Eintreffen besteht ein Anspruch auf Behandlung nur während der vereinbaren Behandlungsdauer. Die Stylistin ist zudem berechtigt, die volle Behandlungszeit zu berechnen, wenn die Behandlungsdauer aufgrund eines nachfolgenden Termins pünktlich beendet werden muss.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
- Es gelten die einsehbaren aktuellen zum Vertragsschluss vorliegenden Preise, soweit nichts anderes ausdrücklich mit der Stylistin vereinbart worden ist.
- Die vereinbarte Vergütung wird mit Abschluss der Behandlung fällig. In begründeten Fällen und mit vorheriger Absprache, können Termine nur nach entsprechender Vorauszahlung angenommen werden.
- Die Zahlungen sind in bar zu leisten. Bei etwaigen Verkäufen von Produkten oder Gutscheinen gilt dasselbige.
§ 6 Gewährleistung
- Entsprechend der Behandlungsart werden Produkte eingesetzt, welche im Vorgespräch erklärt werden. Insbesondere bei Nicht-, oder Falschbeantwortung der Vorfragen der Stylistin, ist keine Garantie für die Verträglichkeit, oder die Haltbarkeit im Einzelfall möglich.
- Der Kunde hat der Stylistin offensichtliche Behandlungsmängel binnen 7 Kalendertagen, nachdem er den Mangel erkennen konnte, anzuzeigen und schriftlich darzulegen. Anderenfalls sind Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen.
- Im Übrigen wird für die Gewährleistungsansprüche des Kunden auf das Gesetz verwiesen.
§ 7 Haftung
- Schadensersatzansprüche des Kunden verfallen mit Ablauf von drei Monaten nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Behandlung, sofern die Ansprüche nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht werden. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert ist.
- Alle Schadensersatzansprüche verjähren in einem Jahr nach ihrer Entstehung. Dies gilt nicht für Ansprüche aus unerlaubter Handlung.
- Die Haftung der Stylistin für vertragliche Pflichtverletzungen sowie entsprechendes aus Delikt, ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, d.h. einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertraut und vertrauen darf. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
§ 8 Schlussbestimmungen
- Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn er einen nur rechtskräftig festgestellten Anspruch fachweisen kann, oder dieser von beiden Seiten unbestritten ist.
- Der Anspruch des Kunden ist nicht abtretbar.
- Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und die den übrigen vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwiderläuft.